jansiebert.org https://www.jansiebert.org/ Sun, 30 Mar 2025 04:12:35 +0000 de-DE hourly 1 Warum diese 10 Audio-Formate im Marketing-Mix nicht mehr wegzudenken sind? https://www.jansiebert.org/audio-formate-marketing-mix/ https://www.jansiebert.org/audio-formate-marketing-mix/#comments Sun, 03 May 2020 19:07:00 +0000 https://www.jansiebert.org/audio-formate-marketing-mix/ Weiterlesen

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Content Marketing ist langfristig gedachtes Marketing, doch dabei sind Text und Video nur zwei der Formate. Audio ist etwas wie der Rising Star unter den Content Formaten.

Warum?

Du bist deinem Interessenten direkt im Ohr und hast oftmals seine volle Aufmerksamkeit. Das schaffst du nicht mit vielen Marketing-Instrumenten. In diesem Blog-Artikel gehen wir daher auf das Thema Audio im Content Marketing tiefer ein. Du wirst verstehen, wie du Audio einsetzt und welche Audio Formate du in deinem Marketing-Mix einbauen solltest.

Was macht einen guten Marketing Mix aus?

Wer Marketing nur über einen Kanal betreibt, der verschenkt so viel Potential.

Dabei muss man viele aber auch in Schutz nehmen, denn oftmals wissen Unternehmen oder Selbstständige gar nicht, dass es sich quasi um ein eigenes Content-Format handelt. Und dennoch wird es eingesetzt.

Wenn du dich näher mit Marketing beschäftigst, wirst du verstehen, dass Marketing im Großen und Ganzen die Kommunikation und die Sichtbarkeit gegenüber deinen potentiellen Kunden bedeutet.

Spannend wird es für die, die sich ein ganzheitliches Marketingkonzept erstellen und damit ein ganzes System für Wachstum produzieren.

Was macht dabei nun einen guten Marketing-Mix aus?

Der Marketing Mix ist in die 4 Bereiche Product, Price, Place und Promotion unterteilt.

Promotion bezieht sich dabei auf deine Kommunikationspolitik und da ein Kunde mehrere Touchpoints bis zum tatsächlichen Kauf benötigt, gilt es, die Customer Journey genau zu kennen und gemäß dieser einzelne Content-Stücke parat zu halten. Mit diesen kann der Interessent für einen Kauf qualifiziert werden.

Du solltest hierbei auf unterschiedliche Marketing Kanäle setzen!

Als Grundlage empfehle ich dir auch den Artikel über das Inbound Marketing einmal durchlesen.

Voice-Marketing & Podcasts im Trend

In den letzten Jahren sind zwei Themen stark im Kommen. Voice-Marketing und Podcast-Marketing, wobei Audio insgesamt mehr ist als diese beiden Formate.

Voice Search ein riesiger Markt

Die Sprachsuche ist schon seit längerem ein Begriff, doch erst mit Alexa, Siri und Co erhält das Thema echte Aufmerksamkeit in der breiten Masse. Smartspeaker stehen jetzt in vielen Wohnzimmern und das von Marken wie Amazon, Google und Co.

Aber wie lässt sich dieses Format jetzt für Marketing verwenden? Schauen wir uns gleich an.

Podcasts boomen

Podcast Trend   Google Trends

Ähnlich geht es dem Thema Podcast. Das Audio-Format gibt es seit zahlreichen Jahren, doch wer vor einigen Jahren einen Podcast hatte, war wohl eher der Exot. In ein Mikrofon zu sprechen und zu warten, dass sich jemand die Inhalte anhört war vielen nicht so gängig.

Mit Spotify und iTunes sind allerdings nun starke Player im Markt, die das Thema pushen und die Welle an neuen Podcasts ist enorm.

Das besondere an Podcasts ist, dass sich damit themen-spezifisch die Zielgruppe ansprechen lässt. Es ähnelt also dem Blog-Format, nur wird gesprochen anstatt geschrieben.

Audio Content Marketing: Direkt im Kopf des Interessenten

Besonders ist bei Audio-Formaten sicherlich, dass du deinem Konsument bis ins Ohr nahe kommst. Eine engere Verbindung ist über fast keinen anderen Marketing-Kanal möglich.

Zudem lässt sich Audio-Content nebenbei konsumieren. Denn es muss kein Bildschirm im Blick behalten werden, noch muss umgeblättert oder von Absatz zu Absatz gesprungen werden.

Nachhaltiges Content Marketing durch Audio

Content Marketing bedeutet Inhalte zu schaffen, die deinem potentiellen Kunden weiterhelfen, damit sich Stück für Stück eine Beziehung zwischen dir und ihm aufbaut. Zudem unterstreicht Content deine Expertise. Du weißt über dein Thema Bescheid und kannst damit 24/7 glänzen.

Audio Content ist ein besonders einfühlsames Format. Video hat wahrscheinlich einen noch größeren Effekt, da sich dein Interessent mit dir sogar visuell verbunden fühlt. Danach kommt aber direkt das Audio, denn es wirkt deine Stimme und schafft Vertrautheit und Nähe.

Audio SEO für gezielte Suchanfragen

Aktuell arbeitet Google auch daran, Audio-Dateien in der Suchmaschine zu präsentieren. Damit wirst du künftig auch über Google und andere Suchmaschinen gezielt Leute erreichen, die nach bestimmten – bzw. nach deinen Themen suchen.

podcast marketing Google Suche

Es lohnt sich also doppelt auf Audio-Content zu setzen und damit Reichweite und Sichtbarkeit zu erschaffen.

Starke Follower-Bindung durch einen Podcast als Marketing Instrument

Der Podcast ist darüber hinaus ein ganz starkes Content Format, wenn es darum geht eine Community aufzubauen. In der Regel bringst du bei einem Podcast in zeitlichen Abständen neue Episoden raus. Das macht dieses Marketing Instrument zu einem sehr guten Community Magneten.

Wer regelmäßig deinen Inhalten folgt und quasi schon auf neue Folgen wartet, der ist so gut qualifiziert, dass du ihn auch in andere Kanäle oder Angebote leiten kannst.

Angesagte Formate für Audio-Content

Jetzt haben wir viel über Podcasts gesprochen, doch Podcasting ist nicht die einzige Form im Content Marketing. Nachfolgend stelle ich dir insgesamt 10 Arten vor, wie du Audio in deinen Marketing-Mix aufnehmen kannst.

Eigenen Podcast erstellen

Podcast Audio Format Content Marketing

Es ist definitiv mit einigem Aufwand verbunden, doch ein eigener Podcast ist ein sehr spezifisches Medium. Du entscheidest selbst über Themen und kannst dich somit ganz konkret auf deine Zielgruppe ausrichten.

Über Kanäle wie iTunes, Spotify und Co lässt sich mit einem Podcast neue Reichweite erzeugen. Interessenten, die sich für dein Thema interessieren, aber noch nicht bereit sind, mit dir in direkten Kontakt zu treten.

Du qualifizierst demnach über den Podcast und sorgst für Vertrauen und Verbundenheit.

Podcast-Interview-Gast

Podcast Interview Gast Audio Format Content Marketing

Ein Podcast-Interview zu geben ist dagegen schon weniger aufwendig. Ziel ist es hier in einem für dich thematisch passenden Podcast auftreten zu dürfen. Viele Podcaster nutzen das Interview-Format, um immer wieder neue spannende Themen zu behandeln und für ihre Zuhörer Abwechslung zu bieten.

Wenn dich das anspricht, dann solltest du dir einmal HalloPodcaster ansehen. Auf dieser Podcast-Vermittlungs-Plattform findest du Podcasts, die offen für Interview-Gäste sind. Zudem kannst du dich als Experte selbst listen und steigerst deine Chance, in Podcasts eingeladen zu werden.

Radio-Werbung

Radio Werbung Audio Format Content Marketing

Ein Klassiker für Audio-Formate ist Radio-Werbung. Mit solcher hast du eine hohe Reichweite, allerdings auch einen großen Streuverlust. Oftmals setzen regionale Unternehmen auf Radio-Werbung.

Ich würde diese Art von Audio-Content nur empfehlen, wenn du ein Thema für die breite Masse hast und das nötige Budget für solche Marketing-Maßnahmen.

Sprachnachrichten

Sprachnachrichten Audio Format Content Marketing

Auch Sprachnachrichten sind Audio-Content. Sammelst du zum Beispiel die Handynummer deiner Interessenten, so kannst du dich per Sprachnachricht an sie wenden. Alternativ funktionieren Audio-Nachrichten auch über Facebook oder Instagram.

Stellst du über einen diese Kanäle den Kontakt mit deinem Gegenüber her, so hat das direkt eine ganz andere Wirkung, als wenn du eine Nachricht tippst. Probier es einfach einmal aus.

Anrufbeantworter / Voice-Ansage

Anrufbeantworter Audio Format Content Marketing

Gleiches Prinzip funktioniert natürlich für einen Anruf von dir, bei dem du deinen Interessent nicht erreichst. Hinterlasse ihm einfach eine Nachricht.

Das ist allerdings nicht der einzige Anwendungsfall für den Anrufbeantworter. Du kannst deine eigene Mailbox so verwenden, dass du deinem Interessenten bereits einige Informationen per Sprachansage bietest.

Wir kennen das doch alle von Call-Centern, bei denen zunächst das Interesse abgefragt wird. Gleiches Prinzip funktioniert, wenn du viele Anrufer hast und diese ohne ein persönliches Gespräch mit Inhalten und Informationen versorgen möchtest.

Ein klassisches Beispiel für solche Informationen sind die Öffnungszeiten oder aus aktuellem Anlass die Corona-Reise-Informationen bei Check24.

Alexa bzw. Voice-Bots

Voice Bots Audio Format Content Marketing

Ein modernes Medium und auch eine Art von Audio Content Marketing sind eigene Anwendungen für Alexa und weitere Voice-Speaker zu erstellen. Amazon hat dafür eigene Vorlagen geschaffen, mit welchen du sehr einfach einen eigenen Amazon Alex Skill programmieren kannst.

Sicherlich hast du über diesen Audio-Kanal jetzt noch nicht die große Reichweite. Wer solch ein neues Konzept allerdings schon verwendet, kann als First Mover Aufmerksamkeit gewinnen.

Jingles und Musikproduktion

Jingles Audio Format Content Marketing

Was ins Ohr geht, bleibt meist im Kopf. Das können auch Jingles und eigene Musik sein, die du in deinen Marketing-Maßnahmen verwendest. In einem Podcast wäre es das Intro, bei einem Unternehmen vielleicht die Wartemusik und ganz klassisch ein Jingle einer TV-Werbung. Das funktioniert bei den großen, kann aber unter Umständen auch was für kleinere Unternehmen sein.

Hörbücher

Hoerbuecher Audio Format Content Marketing

Ein Audio-Format mit hohem fachlichen Inhalt ist das Hörbuch. Ähnlich wie bei einem Podcast kannst du dein gesamtes Expertenwissen auf diese Weise einsprechen oder auch einsprechen lassen.

Hörbücher eignen sich bestens bei Reisen, Autofahrten oder dem Weg zur Arbeit. Solltest du dich mehr dafür interessieren, dann schau dir mal liberaudio an. Das Unternehmen kümmert sich um die Hörbuch-Produktion, den Vertrieb und die Vermarktung.

Audiogramme

Audiogramme Audio Format Content Marketing

Hast du einen Podcast erstellt, dann sind auch Audiogramme für dich ein spannendes Audio-Format. Dabei nimmst du einen Schnipsel einer Audio-Datei und erstellst mit dieser ein Video. Ein Audiogramm kannst du ganz einfach mit darauf spezialisierten Tools erstellen und anschließend über deine Social Media Kanäle teilen. Das kann dann so aussehen wie auf diesem Beispiel hier:


Ein paar dieser Tools für Audiogramme findest du zum Beispiel hier in der Auflistung für Podcast-Tools.

Blogcast

Blogcast Audio Format Content Marketing

Eine weitere Möglichkeit an Audio Content ist der Blogcast. Im Prinzip geht es um die Vertonung deiner Blog-Artikel. Das kann in unterschiedlicher Ausprägung stattfinden:

  • Vorlesen eines Blog-Artikels
  • Inhaltliche Erzählung

Der Inhalt ist in der Regel bereits erstellt. Du kannst also deinen Content recyclen und in einem anderen Format erneut wiedergeben. Du sprichst mit einem Blogcast somit deine Leser und Website-Besucher auf eine neue Art und Weise an.

Der Unterschied der beiden Varianten liegt darin, dass du dich bei der Erzählung zwar an die Fakten hältst, den Inhalt aber freier wiedergeben kannst. Außerdem kannst du den Inhalte mit kurzen Interviews oder anderem Audio-Content ergänzen und kombinieren.

Dieser Audio-Content hat dann zudem Effekte auf die Nutzer-Signale deiner Website, die wichtig für Google und das Suchmaschinen Ranking sind.

Fazit: Setz deine Stimme für tiefere Kundenbeziehungen ein

Hast du bereits an all diese Audio-Formate für dein Content Marketing gedacht? Bei meiner Recherche bin ich selbst drauf gestoßen, dass ich manche Sachen schon angewendet habe, aber gar nicht aus Marketingsicht darüber nachgedacht hatte.

Insgesamt gilt, dass Audio immer wichtiger wird und sich jeder von uns mit diesem Thema beschäftigen sollte. So setzt du dich auch von Mitbewerbern ab und kannst einzigartigen Content erstellen.

Welches Format wirst du als nächstes bei dir einführen? Schreib es mir hier unten in die Kommentare. Freue mich über jede Rückmeldung.

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Personal Brand vs. Unternehmensmarke – Deine Vorteile, wenn du BEIDES hast! https://www.jansiebert.org/personal-brand-vs-unternehmensmarke/ https://www.jansiebert.org/personal-brand-vs-unternehmensmarke/#comments Wed, 06 Mar 2019 13:10:00 +0000 https://www.jansiebert.org/personal-brand-vs-unternehmensmarke/ Weiterlesen

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Ich schätze diese Entscheidung Personal Brand vs. Unternehmensmarke hält die meisten Gründer einige Nächte lang wach. Mir sind dabei viele Fragen durch den Kopf gegangen. Für welchen Unternehmensnamen soll ich mich entscheiden? Oder soll ich mit meinem eigenen Namen auftreten? Wo sind die Vorteile und Nachteile einer Personal Brand?

Weißt du was?

Schlussendlich habe ich mich für BEIDES entschieden!

Ich nutze den authentischen und persönlichen Auftritt auf der Website, auf der du dich aktuell befindest, aber ich habe zusätzlich mit Inboundly auch eine Unternehmensmarke gegründet.


Die Abgrenzung zwischen Personal Brand & Unternehmensmarke

Zwei Marken bedeuten so gesehen auch zweifacher Aufwand. Allerdings geht die Ausrichtung der beiden Projekte in eine sehr ähnliche Richtung. Von daher relativiert sich der Aufwand wieder und es bietet mehr Nutzen als Last.

Ob du überhaupt eine Unternehmensmarke brauchst, ist abhängig von deiner Leistung für deine Kunden. Als Coach, Berater, Speaker, Autor oder Designer ist womöglich eine Personenmarke eher geeignet.

Personenmarke vs Unternehmensmarke

Fachlich ist die Ausrichtung sehr ähnlich

Beim Thema steht auf beiden Seiten das Inbound Marketing an oberster Stelle.

  • Auf janschulzesiebert.com positioniere ich mich als selbstständiger Marketingexperte
  • Bei Inboundly ist es eine Agentur, die für das Fachgebiet brennt

Durch diese ähnliche Ausrichtung ist es bei der Erstellung von Content einfacher aus einer Feder zu schreiben. Es gibt kein großes Umdenken, denn auf beiden Plattformen dreht es sich um Marketing-Themen.

Teilweise bietet es sich sogar an, unter den Webseiten an relevanten Stellen zu verlinken.

Aus Google-Sicht sollte bei Links unter eigenen Webseiten Vorsicht geboten sein. Sofern allerdings der Mehrwert im Fokus steht und kein Link-Spamming betrieben wird, hat das keine negativen Auswirkungen.

Was sich unterscheidet an den beiden Webseiten ist die Kundenansprache.

Akzeptanz der Zielkunden variiert

Auch wenn das Thema ähnlich ist, so gibt es für jede Webseite eine eigene Buyer Persona. Das ist gut so. Denn mit einer zielgerichteten Kundenansprache lässt sich Content Marketing deutlich effizienter betreiben.

Jede Buyer Persona hat eigene Phasen des Bewusstseins für die Angebotene Dienstleistung und Beratung. Aus diesem Grund unterscheiden sich die Artikel und Themen im Blog teilweise.

Grundsätzlich wird in folgende Phasen unterschieden:

  • Bewusstsein
  • Erwägung
  • Entscheidung

Ausführlich habe ich darüber bereits im Artikel Lerne Content Arten richtig einzusetzen [Infografik] berichtet.

Mit den beiden Projekten lassen sich Interessenten in unterschiedlichen Phasen mit der notwendigen Überzeugung ansprechen.

Beispielsweise ist die Reaktion auf eine persönliche Werbung, gegenüber einer fachlichen Unternehmenswerbung ganz anders. Überlege dir dementsprechend, ob du deine Zielgruppe eher mit dem einen oder anderen besser erreichst.

Falls beides geht, warum dann nicht auch beides. Es ergeben sich mit Sicherheit Synergieeffekte.

In meinem Fall sieht die Themen-Gliederung so aus: 

  • Bei janschulzesiebert.com geht es um Marketing-Themen, die das Konzept und die Strategie betreffen. Ein Interessent wird hier in einem frühen Stadium von Fachwissen abgeholt
  • Bei Inboundly sind es Marketing-Themen, die spezialisiert auf Chimpify und das erfolgreiche Marketing mit der Website sind

Stellen wir das Personal Brand und das Brand für ein Unternehmen einmal allgemein gegenüber.

Ein Personal Brand ist das Abbild einer Person – eines Experten. Dieser hat eine klare Positionierung und zieht aufgrund seiner Stellung am Markt dementsprechend Interessenten an. Dabei kann die Ausrichtung sowohl auf Einzelunternehmer, als auch auf Unternehmen ausgerichtet sein. Ähnlich dem Influencer Marketing besteht die Möglichkeit für eine Branche oder Nische als Vorbild zu agieren und Interessenten zu beeinflussen.

Beim Unternehmen steht die Marke im Vordergrund. Auf den ersten Blick vermittelt diese nur bedingt eine vertraute Beziehung. Es gilt fachlich zu überzeugen und dementsprechend gute Referenzen und Leistungen zu präsentieren. Es kann mit potentiellen Kunden besonders im B2B-Bereich ganz anders agiert werden.

Menschen machen Geschäfte mit Menschen, von daher bietet es sich auch beim Unternehmen an, möglichst etwas Persönlichkeit zu zeigen. Wieso funktionieren im Marketing schließlich Anzeigen mit Personen als Bildmotiv besser als andere?

Du siehst, die Wahrnehmung und Akzeptanz kann bei der Zielgruppe unterschiedlich sein.

Vision: Die Zukunft meiner Arbeit

Vision Markenentscheidung janschulzesiebert.com

Bei der Entscheidung Personenmarke oder Unternehmensmarke spielt für mich auch die Vision eine wichtige Rolle. Die Frage – Wie soll sich meine Unternehmung in der Zukunft entwickeln – ist hier von großer Bedeutung.

Die flapsige Aussage Selbstständig bedeutet selbst und ständig mag in einigen Berufen und Branchen zutreffen, lässt sich mit den richtigen Prozessen aber auch umgehen.

Für mich war an dieser Stelle klar, dass es auf den Aufbau eines Teams hinauslaufen sollte. Ein Team, in dem sich die Aufgaben verteilen und in dem es Spaß macht gemeinsam zu arbeiten. Ein toller Arbeitgeber, bei dem sich Mitarbeiter einbringen können und moderne Arbeitsweise gelebt wird.

Da für mich auch die Expertise meiner potentiellen Mitarbeiter wichtig ist, gab es die Tendenz ebenfalls zur Unternehmensmarke.

Was kam zuerst?

In meiner Situation bin ich zunächst mit der Personen-Marke gestartet. Das hatte für mich ganz klare Gründe. Zum einen wollte ich mich durch Persönlichkeit vom Markt abheben, zum anderen bot mein Name klare Ranking-Chancen.

Dadurch, dass ich als Gastautor und Blogger bereits seit einigen Jahren Content im Internet veröffentlicht hatte, war das für mich ein guter Start mit bereits aufgebautem Traffic.

Mit Marketing-Themen allein ins Ranking zu kommen war hingegen eher schwer. Der Markt ist bei den allgemeinen Themen bis in die kleinste Nische sehr gut besetzt. Organische Rankings entwickeln sich daher seit dem mehr über meinen Namen, als über thematische Keywords.

Das soll sich für allerdings Inboundly ändern!

Startseite Inboundly Inbound Marketing Agentur 1

Ziele für (m)eine Unternehmensmarke

An dieser Stelle kann ich bloß für meine eigene Webseite und meine persönlichen Ziele mit der Unternehmensmarke sprechen. Je nach Unternehmen können Ziele sehr unterschiedlich gesteckt sein.

Mit Inboundly sehe ich die Ranking-Chancen etwas anders. Ich habe mich dazu entschlossen, mich mit diesem Brand in einer noch sehr kleinen Nische auszubreiten.

Davon erhoffe ich mir, dass trotz niedriger Suchanfragen schnell einige Rankings entstehen und diese über die Zeit mit dem Wachsen der Nische ebenfalls größer werden.

Organischer Traffic, also Interessenten, die über eine Suchmaschine auf dich aufmerksam werden, sind wahrscheinlich der beste Traffic, den du bekommen kannst.

Ein Business-Tipp an dieser Stelle ist daher, sich frühzeitig um SEO und organische Rankings in Google, Youtube, Pinterest oder sonst einer Suchmaschine zu kümmern.

Auch bedeutet Inboundly für mich die Plattform, auf der ich meinen Mitarbeitern einen Ort für deren Expertise bieten kann. Sie können sich selbst verwirklichen und einbringen.

Ich spinn mal etwas herum: am besten wäre dabei noch, wenn jeder Mitarbeiter auch eine Personenmarke führen würde. Das hätte tolle Effekte untereinander.

Von Regina Mehler wurde dieser Aspekt vor einiger Zeit als Leadership Brands beschrieben und in der Absatzwirtschaft in einem inspirierenden Artikel erläutert.

Entscheidungshilfe: Vorteile & Nachteile im Überblick

Lass mich für dich nun nochmals die Vorteile und Nachteile für deine Unternehmensentscheidung zusammenfassen. Es bietet sich dabei an, langfristig zu denken und die Vision für deine Unternehmung einzubeziehen.

Vorteile einer Personal Brand

Die Persönlichkeit ist ein großer USP, den dir kein anderer streitig machen kann. Du überzeugst mit deinem Auftreten und musst dich nicht in irgendeine Rolle zwängen. Zu den Vorteilen zählen:

  • Persönlichkeit als USP
  • Authentisches Auftreten
  • Aufbau von Expertise
  • Individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten
  • Vereinfachte Vernetzung
  • Ranking-Chancen (je nach Name)

Nachteile einer Personal Brand

Eine Personen-Marke hat allerdings nicht nur positive Seiten. Es gehört ein gewisses Risiko bei der Unternehmensgründung dazu und auch im Laufe der Entwicklung gibt es so manchen Stolperstein. Du bist als Person stets eng an dein Unternehmen gebunden und bereits Kleinigkeiten können dein Image gefährden. Zudem wenn du erstmal einen Namen und eine Positionierung hast, so ist es schwieriger in den Köpfen der Menschen für etwas Neues zu stehen. Die Nachteile sind demnach:

  • Wenig Flexibilität
  • Schneller Image-Schaden
  • Kontinuierliche Überwachung der eigenen Marke
  • Bedingte Positionierungs-Chancen für Team-Mitglieder
  • Schwer auszusteigen

Vorteile einer Unternehmensmarke

Demgegenüber steht die Unternehmensmarke. In solch einer lassen sich durchaus mehr Themen unter einem Dach verbinden. Für ein Unternehmen können auch mehrere Experten stehen, dadurch bietet es Kollegen und Mitarbeitern eine deutlich bessere Chance sich ebenfalls als Experte für ein Thema zu positionieren. Die Vorteile sind:

  • Chancen für Mitarbeiter-Positionierung
  • Mehr Expertise anbieten
  • Exit-Möglichkeiten

Nachteile einer Unternehmensmarke

Eine Marke ist im Ersteindruck anonym und fremd. Da Vertrauen erlangen und das Aufbauen einer Beziehung im Marketing eine wichtige Rolle spielt, kann das für eine Unternehmensmarke eine Hürde bedeuten. Zu den Nachteilen gehören:

  • Anonymität
  • Erschwerter Vertrauensaufbau

Fazit: Zwei Touchpoints für zukünftige Kunden

Mit meiner Entscheidung neben einer Personal Brand auch eine Unternehmensmarke zu gründen bin ich sehr zufrieden. Es bedeutet zwar etwas mehr Arbeit, da zwei Webseiten mit Content gepflegt werden müssen, andererseits ergeben sich dadurch doppelt so viele Chancen im Ranking und bezüglich der Kundenansprache.

Es sollte also nicht Personal Brand vs. Unternehmensmarke heißen sondern eher Personenmarke & Unternehmensmarke aufbauen.

Experten zeugen von Vertrauen und dieses färbt sich auf das eigene Unternehmen ab. Deshalb macht es sogar Sinn, seinen Mitarbeitern die Chance zu bieten eine eigene Personal Brand aufzubauen.

Wie siehst du das? Fändest du es als Angestellter eher eine Chance oder eine Belastung, eine Personal Brand führen zu dürfen? Schreib es mir unten in die Kommentare! 

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Ein ganzheitliches Marketingkonzept wird so erstellt [Vorlage] https://www.jansiebert.org/ganzheitliches-marketingkonzept-vorlage/ https://www.jansiebert.org/ganzheitliches-marketingkonzept-vorlage/#comments Wed, 26 Dec 2018 18:59:00 +0000 https://www.jansiebert.org/ganzheitliches-marketingkonzept-vorlage/ Weiterlesen

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Zum Online Marketing gehört mehr als Werbung zu schalten oder sich digital sichtbar zu machen. Ein ganzheitliches Marketingkonzept besteht aus vielen kleineren Maßnahmen, die alle ihre Berechtigung haben und zusammen wirken.

Warum erzähle ich dir das?

Sicherlich hast du auch schon von dem ein oder anderen Online Marketer gehört, wie du in einem Monat 6-Stellige Umsätze einnimmst, oder du jede Woche 5 Neukunden gewinnst. Oftmals bekomme ich diese Typen auf Social Media Kanälen zu sehen.

Es kann sein, dass ich sie deswegen so oft sehe, weil ich auf ein paar geklickt habe und Facebook nun denkt, ich bin die Zielgruppe, aber sei es drum.

Mir geht es in diesem Artikel darum, hinter die Fassade zu schauen. Wie funktioniert ein erfolgreiches Marketingkonzept wirklich? Ist es so einfach, wie die Online Marketer es sagen?

Am Ende des Artikels kannst du dir die Vorlage kostenlos herunterladen.

Das ist Marketing ohne Substanz

Willst du das schnelle Geld? Oder willst du sofort zahlreiche Neukunden? Bei einigen dieser Online Marketern klingen das Versprechen schöner als es tatsächlich ist. Es wird der Traum bzw. die Lösung verkauft, jedoch nicht unbedingt der nachhaltige Weg, um dorthin zu kommen.

Es geht mir an dieser Stelle darum darauf zu achten, die Marketing versprechen zu hinterfragen und das ganzheitliche Marketingkonzept zu überprüfen.

Zwei dieser Strategien sind folgende:

Landingpage-Marketing mit viel Budget

Die Maßnahme, die dabei genutzt wird ist in der Regel Social Media Marketing. Über bezahlte Posts wird die Zielgruppe auf ein Angebot aufmerksam gemacht.

Landingpage Marketing Funnel Marketing janschulzesiebert.com

Der Ansatz bietet schnelle Reaktionen der Zielgruppe, so dass du dein Angebot besser und schneller auf diese Anpassen kannst.

Die Substanz, welche bei reinem Landingpage Marketing fehlt ist der Zusatz an Vertrauen und Expertise. Eine Website ist dazu der Ort, an dem der Experten-Status untermalt wird.

Was ich immer wieder sehe sind diese schnell gebauten Landingpages mit Clickfunnels und wenn du denjenigen einmal bei Google suchst, findest du entweder keine weitere Reputation aus vertrauenswürdigen Quellen oder noch schlimmer, zwei oder drei stillgelegte Projekte.

Dann weißt du ja quasi schon, dass das Angebot von dem Online Marketer nichts bringen kann.

Landingpages und Social Media Ads sind nur ein Teil des Marketingkonzepts.

Der positive Effekt bei dieser Vorgehensweise ist:

  • du bekommst schnell Feedback, ob deine Marketing-Aussagen funktionieren
  • du sammelst Kontaktdaten deiner Zielgruppe

Negative Punkte sind meiner Meinung nach:

  • kein Budget, kein Traffic
  • Preise werden immer teurer
  • keine Effekte auf dein User-Vertrauen bzw. deine Expertise

Social Selling mit viel Zeiteinsatz

Ein weiterer Ansatz, über welchen ich zuletzt mit einem Berater gesprochen hatte war Social Selling. Auch bei Social Selling handelt es sich um kein Marketingkonzept sondern lediglich um einen kleinen Baustein des großen Ganzen.

Social Selling janschulzesiebert.com

Beim Social Selling sprichst du über Soziale Medien mit deiner Zielgruppe. Beispielsweise bist du dafür in Gruppen auf Facebook oder LinkedIn aktiv und schreibst In-Mails über den Messenger.

Darüber kommst du in direkten Kontakt und erfährst nach einigen Gesprächen, wo der Schuh wirklich drückt.

Dementsprechend kannst du dein Angebot ideal auf das Kundenbedürfnis ausrichten.

Social Selling unterstützt so gesehen die Maßnahmen, welche du zum Erstellen deines Zielkunden benötigst. Was dort alles dazu gehört habe ich im Beitrag “Zielkunde definieren oder Dating-Profil erstellen?” zusammengefasst.

Positiv an Social Selling ist:

  • schnelles Feedback zu Angeboten
  • direkter Kontakt zur Zielgruppe
  • Vorlagen zur Gesprächsoptimierung

Negativ sind diese Punkte:

  • zeitaufwendig
  • nicht skalierbar

Betreibst du nur diese Art von Marketing, wird sich dein Unternehmen auf Dauer schwer tun beim Wachstum.

Nachhaltiges Marketing funktioniert durch Inhalte

Ein Marketing Konzept kann auch nachhaltig gedacht werden. Die beiden Beispiele zuvor waren auf kurzfristige Erfolge ausgerichtet. Inbound Marketing dagegen zielt mit Inhalten auf den langfristigen Erfolg.

Inbound Marketing janschulzesiebert.com

Bis Inbound Marketing Leads von ganz alleine generiert, dauert es einige Zeit. Dabei spielen die Content Grundlagen, wie ein Blog-Aufbau, Content-Seiten und jede Menge SEO eine wichtige Rolle.

Zu einer Inbound-Strategie gehört es allerdings auch, dass die Customer Journey ganzheitlich verstanden wird. Der Kunde wird von Anfang bis Ende, also von Interesse bis Kauf mit Inhalten begleitet und regelrecht für den Kauf qualifiziert.

Die Inbound Maßnahmen gehören dabei dem Pull-Marketing an. Also jenen Maßnahmen im Marketing, bei denen der Kunde wegen des Mehrwerts auf die Inhalte und somit den Anbieter aufmerksam wird.

Positiv am Inbound Marketing ist:

  • hohe Expertise / Reputation durch Content
  • ganzheitliche Interessenten Betrachtung
  • langfristige Kostenreduktion
  • Vertrauensaufbau
  • solide Basis

Negative Punkte sind:

  • Effekte erst langfristige spürbar

Sofern nicht durch andere Marketing-Methoden nachgeholfen wird, ist Inbound Marketing etwas für zukunftsdenkende Unternehmen. Inbound Marketing setzt auch nur bei den Marketing-Maßnahmen an und ist somit alleine kein ganzheitliches Marketingkonzept.

Das Marketingkonzept hat 7 Phasen

Bevor ich mich tiefer mit dem Thema Marketing-Strategien und Konzepte beschäftigt habe, hätte ich die aufgezählten Beispiele als klares Konzept benannt. Nach der wissenschaftlich aufgestellten Methode von Prof. Dr. Jean-Paul Thommen und Prof. Dr. Ann-Kristin Achleitner gehört zu einem Marketing Konzept jedoch weit aus mehr.

Lese-Empfehlung: Wieso ich anstatt einer Website ein Marketing-System verwende

Insgesamt sind es 7 Phasen, welche in der Abbildung dargestellt sind. 

Zum Download

ganzheitliches Marketingkonzept janschulzesiebert.com

1 - Status Quo Analyse

In der ersten Phase müssen sich die Entscheidungsträger im Unternehmen einen klaren Überblick verschaffen. Mit Methoden wie beispielsweise der SWOT-Analyse oder der Buyer Persona lassen sich Unternehmen und Zielkunde genau analysieren.

Beides sind wichtige Grundlagen, um im folgenden die richtigen Schlüsse und Entscheidungen zu treffen.

2 - Marketing Ziele

Bei den Zielen greifst du die zuvor definierten Grundlagen auf und festigst diese mit Zahlen und Fakten. Ziele sind oftmals:

  • Umsatz
  • Leads
  • Abonnenten
  • Reichweite
  • Marktanteil
  • Kundenzufriedenheit
  • Markenbekanntheit

Die Marketing Ziele sind dabei mittel- bis langfristig gesteckt. Einzelne Kampagnen und generell das Marketingkonzept lassen sich später daran messen.

3 - Marketing Strategie

Bei der Strategie wird nun der Weg überlegt, wie wir die Marketing Ziele erreichen können. Hierbei steht besonders der Kunde, dessen Probleme und die Lösung im Fokus. Dabei vermischen sich die Phasen 3 und 4, da hier oftmals über die Werkzeuge und Maßnahmen nachgedacht wird.

Auf diese Weise lässt sich die Strategie deutlicher nachvollziehen und miteinander diskutieren.

4 - Marketing Instrumente

Das oben aufgeführte Landingpage Marketing, Social Selling und Inbound Marketing sind in diesem Zusammenhang drei einzelne Strategien, bestehend aus unterschiedlichen Werkzeugen, die zum Erfolg führen können.

Die Marketing Instrumente werden in folgende Bereiche untergliedert:

  • Produktpolitik (engl. Product)
  • Preispolitik (engl. Price)
  • Kommunikationspolitik (engl. Promotion)
  • Distributionspolitik (engl. Place)

Um hier einfacher zu arbeiten und eine bessere Vorstellung zu entwickeln habe ich dir einige Beispiele für die einzelnen Bereiche aufgelistet. Mit diesen kannst du dein Marketingkonzept mit Futter füllen.

Produktpolitik

Wie muss das Angebot für meinen Zielkunden aussehen? Mögliche Formen:

  • Beratung
  • Workshop
  • Support
  • physisches Produkt
  • digitales Produkt

Preispolitik

Abhängig vom Kunden wählst du hier die Höhe und Ausprägung der Investition:

  • kostenlose Inhalte, Freemium, Freebie, Leadmagneten
  • Testphase, Demo-Zugriff
  • Lite-Version
  • High Price
  • Stunden oder Tagessätze
  • Paketpreise

Aber auch die Zahlungsweise spielt eine Rolle:

  • Abo-Modell
  • Einmalzahlung
  • Ratenzahlung

Kommunikationspolitik

Welche Maßnahmen stehen zur Verfügung?

  • Budget für Paid Ads
  • Organische Reichweite
  • Influencer
  • Kooperationen

Distributionspolitik

Der Ort, also der Marketingkanal, für eine Kampagnen ist zugleich für die Werbeformate / Content Arten verantwortlich.

Content Formate

  • Text: Artikel, Blog, Pressemitteilung, Themenseiten, Landingpages
  • Video: Interviews, Face to Camera, Animation, Imagefilm
  • Audio: Podcast, Interviews, Songs
  • Bild: Infografiken, Fotografie, Banner
  • Präsent: Events, Auftritte als Speaker, Messen, Guerilla-Aktionen

Platzierungen

  • eigene Website
  • Gäste-Blog, -Magazin, -Website
  • Suchmaschinen: Google, Bing
  • Social Media: Facebook, Twitter, LinkedIn, Xing, Pinterest, Instagram
  • iTunes, Soundcloud
  • Videoportale: Youtube, Vimeo
  • Fachportale, Plattformen, Verzeichnisse
  • Native Advertising: Outbrain, Plista, Ligatus
  • Veranstaltungen: Messen, Seminare, Konferenzen

5 - Marketing Mix

In Phase 5 werden zum Abschluss der Planung die Marketing Instrumente und die Strategie zu einem Marketing Mix zusammengesetzt.

Der Marketing Mix ist sozusagen deine Schatzkarten, auf der dein Weg zum Schatz visualisiert ist.

Es bietet sich demnach an, deine Marketing Maßnahmen tatsächlich als großes Diagramm oder MindMap zu darzustellen.

6 - Realisierung des Marketingkonzepts

Nach der Planung folgt die Umsetzung. Hierbei kann je nach Budget und zeitlichem Einfluss zunächst ein Teil oder der gesamte Marketing Mix umgesetzt werden. Es bietet sich an, bei Kampagnen nach uns nach die einzelnen Marketing Kanäle zu testen, um die Ergebnisse auch direkt auswerten zu können.

Beim Vorgehen bietet es sich an, die Marketing Strategien für die Umsetzung zu priorisieren.

Praxis-Tipp für die Umsetzung

Ein Beispiel hierfür wäre folgendes Reihenfolge:

  1. Website erstellen
  2. Themen-Seiten und Basis-Content für den Blog erstellen
  3. Landingpages erstellen
  4. Leadmagnet erstellen
  5. Werbekampagnen ausprobieren

Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass zunächst fundierte Grundlagen geschaffen werden, die die Expertise präsentieren und das notwendige Vertrauen für das Überzeugen von Kunden unterstützen.

7 - Evaluation der Ergebnisse

Abschließend solltest du jede Marketingaktion und jede Kampagne mit festgelegten KPIs analysieren und mit den am Anfang festgelegten Marketing Zielen abgleichen.

Stell deinem Marketing Verantwortlichen hierzu am besten diese Fragen:

  • Was hat funktioniert?
  • Was hat nicht funktioniert?
  • Sind die Ziele erreicht?
  • Was könnte man optimieren?
  • Wie machen wir weiter?

Fazit: Visualisiere dein Marketingkonzept

Abschließend möchte ich dir zum Marketingkonzept noch folgendes sagen.

Bewerte dein Marketing ganzheitlich, mit allen Maßnahmen und Strategien. Solltest du nur einen Teil einsetzen kann es sein, dass du große Chancen liegen lässt.

Es bietet sich tatsächlich an, diesen gesamten Prozess zu visualisieren, da du die einzelnen Schritte besser diskutieren und durchdenken kannst. Nutze hierfür entweder ein Papier oder eine digitale Anwendung für Diagramme oder Mindmaps.

Außerdem solltest du bei all den Marketing Maßnahmen das Controlling nicht vergessen. Ein gutes Controlling kann eine gute Grundlage für die ausgehende Status Quo Analyse bedeuten.

Hier kannst du dir das Marketingkonzept als Vorlage kostenlos herunterladen.

Was denkst du nun über dein eigenes Marketing? Wie siehst du die Zusammenhänge des ganzheitlichen Marketingkonzepts? Schreib mir deine Meinung bitte unten drunter in die Kommentare.

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Zielkunde definieren oder Dating-Profil erstellen? https://www.jansiebert.org/zielkunde-definieren/ https://www.jansiebert.org/zielkunde-definieren/#comments Mon, 17 Sep 2018 11:01:00 +0000 https://www.jansiebert.org/zielkunde-definieren/ Weiterlesen

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Sie muss Geschäftsführerin sein, circa 32 Jahre alt, ist sicherlich sozial engagiert und spielt in ihrer Freizeit Golf und ist gerne am Reisen.

Ähm?!

Das erinnert mich doch stark an die Beschreibung eines Dating-Profils und nicht an einen Zielkunden? Denn seien wir mal ehrlich, auf was kommt es beim Zielkunden, der Buyer Persona, dem Wunschkunden oder wie man ihn auch immer nennen mag an?

Auf Werte, Probleme und Wünsche.

Nach diesem Blog-Beitrag wirst du die Schritte klarer sehen, um für dich deinen Zielkunden definieren zu können, der tatsächlich deine Inhalte konsumiert und dein Angebot annehmen möchte.

Der Unterschied: Buyer Persona vs. Zielgruppe

Wer seinen Kunden kennt, kann seine Angebote besser auf diesen zuschneiden. Im Marketing gibt es daher zwei Konzepte, mit denen sich der Kunde beschreiben lässt. Unterschieden werden für den Zielkunden das Erstellen einer Buyer Persona und das Definieren einer Zielgruppe.

Eine Zielgruppe ist ein Marktsegment

Das beste Beispiel hierfür ist der Facebook Werbeanzeigenmanager. Hier wird eine Zielgruppe anhand von unterschiedlichen Werten eingegrenzt. Das kann mit demographischen Daten sein, können aber auch Handlungen, Aktivitäten und andere Merkmale sein.

Eine Zielgruppe bildet dabei einen Teil des Marktes ab, der interessant für die eigenen Angebote sein könnte.

Eine Buyer Persona ist eine bestimmte Person

Bei der zweiten Möglichkeit wird eine konkrete Person definiert, die dem Kunden sehr nahe kommt. Informationen über bestehende Kunden oder aus Marktforschungen kann ein fiktiver Charakter erstellt werden. Der Gedanke dahinter ist, dass du dir mit dieser Methode besser vorstellen kannst, für wen du deine Inhalte erstellst.

Leseempfehlung: Im Detail beschreibt auch Matthias hier die Methode der Buyer Persona.

Das Problem bzw. die Frage vieler ist hierbei oftmals, wie detailliert beschreibe ich die Buyer Persona und welche Angaben benötige ich dafür.

Demographische Daten für die Vorstellungskraft

Wer seine Buyer Persona optisch beschreibt und mit Hobbys und Name zu einer echten Person formt, tut das für seine Vorstellungskraft. Wer eine konkrete Person vor Augen hat, dem fällt es einfacher Content für diese zu produzieren.

Das ist ein gut gemeinter Rat und für den einen oder anderen hilfreich, doch solltest du dich bei der Erstellung deines Zielkundens nicht zu sehr im Detail verlieren.

Im wesentlichen kommt es bei einem Zielkunden nämlich auf dessen Probleme und Wünsche an.

Neukunden auf Fachebene suchen

Mir als Berater für die Inbound Marketing Strategien ist es zum Beispiel egal, ob mein Kunde eine Frau oder ein Mann ist.

Es spielt keine Rolle, ob die Persona 28 Jahre oder bereits 45 Jahre ist.

Im B2B-Bereich definiere ich meine Zielgruppe über das fachliche Know How bzw. die Branche.

Solange sie das gleiche Problem haben und bei mir eine Lösung suchen, sind sie als Kunden herzlich willkommen.

Demographische Daten zur Einschränkung nutzen

Die Demographischen Daten können bei der Kundensuche ideal zum Einschränken des Marktes genutzt werden. Du kannst damit dein Angebot bewusst spitz für ein Thema oder Problem bereitstellen.

Beispiele dafür sind:

  • Yoga für Managerinnen ab 50
  • Young Professionals, die als Berater im IT-Sektor Tagessätze von 1500 € aufrufen wollen
  • Mütter, die ein nebenberufliches Business aufbauen wollen

Diese Maßnahme bietet sich oftmals für Coaches und Trainer an, die einer ganz bestimmten Personengruppe weiterhelfen möchten. Es bildet sich zunächst eine Zielgruppe, in der einzelne Buyer Personas enthalten sind.

Tipp: Um sich mit demographischen Daten einfacher zu tun, hilft es, sich einen deiner aktuellen Kunden vorzustellen.

Auf was es wirklich beim Zielkunden ankommt

Ob mit oder ohne demographischer Daten, beim Definieren der Buyer Persona kommt es auf folgende Punkte besonders an:

Zum einen geht es um Unterstützung und Lösungen zu:

  • Problemen
  • Herausforderungen
  • Hürden

Dieser Schmerz beim Kunden wird auch als Pain-Points bezeichnet.

Zum anderen spielt die Zukunft und der Ausblick darauf eine Rolle:

  • Wünsche
  • Hoffnungen
  • Ziele
  • Erwartungen

Je besser du diese beiden Bereiche mit deinem Angebot und deiner Kundenansprache erfüllen kannst, desto besser erreichst du deine Zielkunden.

Hast du mehrere Angebote für deinen Kunden, so kannst du auch mehrere Buyer Personas definieren.

Wie mein Zielkunde aussieht?

Da ich mich in unterschiedlichen Bereichen mit meinen Angeboten befinde, habe ich dementsprechend unterschiedliche Zielkunden.

  • Thema Inbound Marketing: Hier geht es um kleine und mittelständische Unternehmen, denen ich helfe, die Inbound Marketing Strategie für ihr Unternehmen zu verstehen und anzuwenden.
  • Thema Chimpify: Hierbei unterstütze ich Unternehmer mit Schulungen und operativer Umsetzung, die mit dem Marketing-Tool Chimpify ihre Webseite aufsetzen und nachhaltig Kunden gewinnen wollen.

Um diese unterschiedlichen Zielkunden anzusprechen braucht es Inhalte in Form von Blog-Beiträgen, Landingpages, Leadmagneten und weiteren Content Arten.

So verwendest du die Buyer Persona für den Redaktionsplan

Hast du deine Buyer Persona oder Zielgruppe definiert, hilft sie dir deinen Content besser zu planen.

Ausgehend von seinen Problemen und Wünschen lassen sich tolle Artikel-Themen ableiten, die wirklich vom Zielkunden gelesen werden. Je besser die Probleme darin gelöst und beschrieben werden, desto effektiver sind die Artikel.

Ganz besonders wichtig ist dabei die Überschrift.

Diese allein entscheidet darüber, ob ein Beitrag überhaupt angesehen wird oder nicht.

Es macht demnach Sinn, die Beiträge für den Redaktionsplan ausgehend von den Problemen und Wünschen zu gestalten:

  1. Probleme und Wünsche definieren
  2. Überschriften zu Artikeln erstellen
  3. Inhaltliches Konzept und Gliederung entwickeln
  4. Content erstellen und veröffentlichen

Fazit: Weniger demographische Daten, mehr fachliche Fakten

Um die Ansprache deiner Inhalte möglichst effektiv und genau zu erstellen, hilft es sich einen Zielkunden zu definieren. Demographische Daten sind dabei für eine bessere Vorstellungskraft hilfreich.

Wirklich wichtig sind allerdings die fachlichen Aspekte, welche die Erstellung von effektivem Content unterstützen.

Probleme, Wünsche, Herausforderungen und Erfahrungen sind die wesentlichen Merkmale einer Buyer Persona und deren Zielgruppe.

Neben der Buyer Persona ist eine weitere Überlegung, wo du deinen Zielkunden erreichst. Lies dir dazu den Beitrag durch, wie du den perfekten Marketing Kanal findest.

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Der Schritt vor dem “Sichtbarkeit steigern” https://www.jansiebert.org/sichtbarkeit-steigern/ https://www.jansiebert.org/sichtbarkeit-steigern/#comments Mon, 23 Jul 2018 16:59:00 +0000 https://www.jansiebert.org/sichtbarkeit-steigern/ Weiterlesen

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Wenn wir von Sichtbarkeit sprechen, meinen wir, dass uns unsere Zielgruppe über das Internet findet. Wir streuen unseren Content, schalten Werbung und machen auf diese Weise auf uns aufmerksam.

Hast du dir jedoch schon mal überlegt, was der Schritt vor der Sichtbarkeit ist?

Also konkret gesagt, was solltest du zunächst gemacht haben, um überhaupt Leute von dir und deinem Konzept zu überzeugen?

Die Antwort verrate ich dir anschaulich in diesem Blog-Beitrag.

Marketing-Maßnahmen zur Steigerung der Sichtbarkeit

Wer sich zum ersten Mal mit Online Marketing beschäftigt, hat vor allem im Kopf, möglichst viele neue Kunden zu gewinnen. Das ist definitiv ein lukratives Ziel, allerdings muss man dabei zwischen kurzfristigen und langfristigen Methoden unterscheiden.

Mehr Kunden sind oftmals das Ergebnis aus einer hohen Reichweite mit seinem Angebot. Da fängt die Überlegung allerdings schon an.

Angebot direkt oder indirekt bewerben?

Wer ist deine Zielgruppe und geht diese auf dein Angebot direkt ein? Das ist eine Frage, die solltest du dir unbedingt stelle, bevor es mit Sichtbarkeit losgeht. Denn je nach Antwort ist die Herangehensweise zum Verkaufen anders.

  • Direkt: Bietest du Produkte mit wenig Erklärumfang und niedrig bis mittleren Preis an, kann eine Outbound-Kampagne mit einer direkten Sales-Page funktionieren.
  • Indirekt: Enthält dein Angebot höherpreisige Dienstleistungen oder Produkte, so hilft es in der Regel, den Kunden Stück für Stück zum Kauf heranzuführen. Das kann Content sein, aber auch weitere günstigere Käufe.

Informiere dich in diesem Zusammenhang über die Produkttreppe.

Ein Kunde kauft nicht beim ersten Kontakt

Eine bekannte Marketing-Kennzahl ist die Sieben. Denn in der Regel benötigt ein Kunde 7 Berührungspunkte mit einem Unternehmen, um tatsächlich einen Kauf abzuschließen.

Das kann von Produkt und Unternehmen natürlich variieren, doch zeigt uns diese Zahl gut, dass Werbung im Internet schalten nicht so einfach ist, wie man möglicherweise annimmt.

Bei 7 Touchpoints zwischen Kunde und Unternehmen können zum Beispiel diese gezählt werden.

  • Social Media Kanäle
  • E-Mails
  • Webseiten-Aufrufe
  • Messenger-Nachrichten
  • uvm.

Marketing Kanäle bewusst auswählen

Damit die Inhalte bei der Content Promotion oder auch Werbung gut ankommen, sollten diese auf den Kanälen geschalten werden, in denen sich die Zielgruppe aktiv befindet.

Detailliert gehen wir auf das Thema Marketing Kanal in diesem Beitrag ein.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es zig verschiedene Kanäle gibt und diese genau nach der Zielgruppe auszuwählen sind.

Zu den Unterschieden zählen unter anderem die Branche, der Inhalt oder auch das Visuelle Empfinden.

Macht eine Einweihungsparty, bevor das Haus fertig ist, Sinn?

Lass uns die oben dargestellte Frage nach dem Schritt vor der Sichtbarkeit jetzt bildlich erklären.

Stell dir dazu vor, du hast dir ein kleines aber feines Haus in einer ruhigen Siedlung am Stadtrand gekauft hast. Im Wohnzimmer möchtest du allerdings noch die Wände streichen und in der Küche soll noch ein neuer Kühlschrank mit Eiswürfelfach neben die Arbeitsfläche.

Würdest du zu diesem Zeitpunkt bereits Karten für die Einweihungsparty schreiben und verschicken?

Die Antwort dürfte klar sein. Nein, denn bevor du alle deine Freunde einlädst und Sichtbarkeit aufbaust bzw. Reichweite erzeugst, gilt es die Hausaufgaben zu machen und eine solide Basis vorzeigen zu können.

Auf dein Marketing lässt sich daraus ableiten, dass du dich zunächst um deine Webseite, deine Angebotsstruktur und deine Zielgruppe kümmern solltest, bevor du anfängst Sichtbarkeit zu erzeugen.

Fazit: Schritt für Schritt zur Marketing Strategie

Über das Internet lassen sich mit wenig Aufwand viele Leute ansprechen. Mit dem richtigen Targeting kannst du sogar genau deine Zielgruppe ansprechen und somit die Sichtbarkeit von dir und deinen Angeboten steigern.

Bevor du allerdings anfängst, Kampagnen zu schalten und Geld für Werbung auszugeben, stellt sich eine Frage:

Hast du die Grundlagen deiner Marketing Strategie bereits durchdacht?

Es geht dabei um eine optimierte Webseite, um eine sinnvolle Angebotsstruktur mit unterschiedlichen Produkten und um deine Zielgruppe, die du genau kennen solltest.

Wenn du diese Bausteine zuerst erledigst, wird sich das sehr positiv auf deine Marketing-Kampagnen auswirken.

An welchem dieser grundlegenden Punkte stehst du aktuell? Schreib mir gern eine E-Mail und erzähl mir von deinem aktuellen Projekt. Ich gebe dir dann eine kostenlose Einschätzung, wie deine Marketing-Strategie aktuell aufgestellt ist. 

P.S. bei der Inbound Marketing Methode setzen wir bei den Grundlagen an und definieren deine Strategie und welche Maßnahmen dafür benötigt werden.

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Lerne Content Arten richtig einzusetzen [Infografik] https://www.jansiebert.org/content-arten/ https://www.jansiebert.org/content-arten/#comments Wed, 06 Jun 2018 10:43:00 +0000 Content https://www.jansiebert.org/content-arten/ Weiterlesen

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Wir betrachten beim Inbound Marketing die komplette Customer Journey. Diese gliedert sich in folgende fünf Phasen:

  • Unbekannter
  • Besucher
  • Lead
  • Kunde
  • Fan

Konkret gehen wir darauf auch in einem extra Blogartikel über Inbound Marketing ein.

Für jede der einzelnen Stufen gibt es unterschiedliche Content Arten. Der Grund hierfür ist, dass der User jeweils in einem anderen Stadium steckt.

In diesem Blogbeitrag stelle ich dir diverse Content Arten und die jeweiligen Phasen vor, damit du die Wirkung und den Zeitpunkt der Verwendung verstehst. Danach wirst du deinen Content zielführender einsetzen können.

Die Stadien der Kaufentscheidung

Bevor ein Kunde tatsächlich zuschlägt und ein Produkt kauft oder sich für einen Workshop einträgt, vergehen so manche Tage oder auch Wochen in denen er einen Content Funnel durchläuft.

Klar, es gibt spontan Käufe, allerdings werden diese in der Regel nur bis zu einem gewissen Preis getätigt.

Für alle anderen Kaufentscheidungen steckt ein User innerhalb des Inbound Marketing Prozess gedanklich in diesen drei Ebenen.

  1. Bewusstsein
  2. Erwägung
  3. Entscheidung
Inbound Marketing Kaufentscheidung

Je nach Ebene ist ein User bereits mehr davon überzeugt, dass ihm das Produkt oder die Dienstleistung genau jetzt weiterhelfen kann und er es kaufen sollte.

“Ich möchte gern noch einmal darüber schlafen”

Kennst du das?

Klar, für eine finanziell größere Entscheidung benötigt es Zeit und überzeugende Inhalte. Denn mit den richtigen Content Arten kann ein User schneller von der einen in die nächste Ebene überführt werden und wird somit schneller zum Kunden.

Content Arten für das Bewusstsein (TOFU)

Content Art TOFU Inbound Marketing

Wir steigen ein, wenn der User das Bewusstsein dafür entwickelt, dass dieser ein Problem hat. Bis dato hat er dieses nie bemerkt und es hat ihn nicht gestört. Es geht in diesem Einstieg des Content Funnels oftmals um Problemlösungen und Informationen.

Nehmen wir als Beispiel an, dass Robert bemerkt, dass seine Kopfhörer rauschen. Das stört ihn sehr und er fängt an zu recherchieren was es für neuere Modelle gibt. Bei seiner Suche im Internet können ihm zahlreiche Inhalte weiterhelfen.

  • Blog-Beiträge
  • Videos
  • Podcast Folgen
  • Interviews
  • Infografiken
  • Gastbeiträge
  • Präsentationen
  • Social Media Content
  • Kostenlose Tools
  • Reports
  • Website Themenseiten
  • Fotos / Bilder
  • Pressemitteilungen

Im Großen und Ganzen sind das alles Content Arten, die du über diverse Kanäle mit der Zielgruppe teilen kannst, damit diese auch auf dich und deine Website aufmerksam wird.

In der Fachsprache wird diese Phase des Bewusstseins auch TOFU, Top-of-Funnel, genannt.

Content Arten für die Erwägung (MOFU)

Content Art MOFU Inbound Marketing

In der zweiten Phase wird die Sache schon konkreter. Wenn wir beim Beispiel von Robert und den Kopfhörern bleiben, so sucht er wahrscheinlich nach weiteren Infos und Testberichten.

Ist das Problem nicht durch ein Produkt zu lösen sondern durch eine Dienstleistung, werden oft auch Webinare besucht und weiterführende Inhalte konsumiert, um perfekt informiert zu sein.

Es lohnt sich folgende Arten von Content für diese Phase zu erstellen:

  • Newsletter
  • Mail-Sequenzen
  • Videokurse
  • Verkauf Webinare
  • Case Studie
  • Testimonial
  • E-Book
  • Whitepaper
  • Studien
  • Umfragen
  • Zertifizierungen
  • Checklisten
  • FAQ
  • Relevante Downloads
  • Testberichte

All diese Inhalte sind so gestaltet, dass sie den Interessenten überzeugen und ihn zum Kauf qualifizieren. Die Phase wird MOFU, Middle-of-Funnel genannt.

Content Arten für die Entscheidung (BOFU)

Content Art BOFU Inbound Marketing

In der abschließenden Phase steht schlussendlich der Kauf an. Ein Kunde, der durch den Content Funnel bis hier hin qualifiziert wurde ist ein warmer bzw. bereits ein heißer Lead. Die Kaufabsicht ist deutlich zu spüren.

Im Beispiel von Robert und seinen Kopfhörern könnte das der Moment sein, in dem er nach einem Gutschein sucht.

Als Content Art kann hier dementsprechend das hier verwendet werden:

  • Kostenlose Testversion
  • Gutschein
  • Erstberatung
  • Preise-Seite
  • Live-Chat
  • Demo
  • Handbuch
  • Angebot anfordern

Es fehlt in der BOFU-Phase (Bottom-of-Funnel) nicht mehr viel zum Kauf.

Fazit: Der richtige Content macht den Interessierten zum Kunden

Bei deiner Content Marketing Strategie kann der richtige Einsatz von Content entscheidend sein. Wie wird der User an welchem Touchpoint angesprochen? Ein Kunde hat in der Regel mindestens 4 Kontaktpunkte mit einem Unternehmen bevor ein Kauf abgeschlossen wird.

Besonders, wenn du professionell bloggen möchtest, dann gibt dir die Auflistung der unterschiedlichen Content Arten nun eine sehr gute Vorstellung, an was du bei deiner Content Strategie alles denken solltest.

Tipp: Wähle unterschiedliche Content Arten, um den potentiellen Kunden mit deinem Content Funnel anzusprechen. 

[Infografik zum Thema Content Arten]

Du darfst die Infografik gern verwenden und teilen. Zum Speichern mache einen Klick mit der rechten Maustaste und speichere das Bild. 

Content Arten

Hast du weitere Vorschläge für kreativen und sinnvollen Content? Schreib es mir gerne in die Kommentare. 

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Content als Grundlage für deinen Online Auftritt https://www.jansiebert.org/content-grundlage/ https://www.jansiebert.org/content-grundlage/#comments Thu, 15 Mar 2018 00:00:00 +0000 Content https://www.jansiebert.org/content-grundlage/ Weiterlesen

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Es gibt beim Online Marketing zwei unterschiedliche Ansätze. Ich kann ein tolles Angebot haben, mit Werbung dafür Besucher anziehen und diese zu Kunden machen oder ich ziehe Interessenten mit hochwertigen Inhalten an und sie werden zu Kunden, weil sie es wollen.

Letzteres ist das Prinzip des Inbound Marketings, welches ich hier im Blog schon einmal im Detail erklärt habe.

Das Prinzip ist für Coaches, Start-Ups aber auch für größere Unternehmen gleich.

Wer ein Haus bauen will, muss zunächst das Fundament errichten.

Mit diesem Beitrag möchte ich zum Nachdenken anregen, wie die Reihenfolge der Schritte beim Aufbau eines nachhaltigen Unternehmens sein sollten.

PPC Kampagnen und viel Lärm

Das klassische Outbound Marketing beschreibt, mit viel Werbung und lauten Aussagen den Kunden von deinem Angebot überzeugen.

Auf dem Fischmarkt wird teils um die Wette geschrieben, wer den frischesten Fisch hat.

Beim Online Marketing kann für eine solche Maßnahme Geld in Werbung investiert werden. Die Marketing Kanäle um Google, Facebook, LinkedIn und Co bieten schnelle Möglichkeiten, eine Kampagne aufzusetzen und eine Zielgruppe genau anzupeilen.

Ist das allerdings eine nachhaltige Strategie? Was passiert, wenn das Geld für Werbung weg ist? Bzw. was passiert, wenn die Kampagnen einfach nicht das erreichen, was man sich erhofft?

Grundlagen schaffen, auf die du aufbauen kannst

Beim Inbound Marketing wird zunächst eine Grundlage gelegt. Eine Website, bzw. noch besser ein Marketing System, muss erstellt werden. Relevante und hochwertige Inhalte werden auf der Website veröffentlicht, um seiner Zielgruppe einen Mehrwert bieten zu können.

Der erste Gedanke ist informieren und unterstützen und nicht direkt verkaufen.

Es gibt diverse Content Arten, mit denen du einen Besucher im Internet ansprechen kannst. Content in Textform als Blog oder im Video-Format für Youtube benötigen Zeit, um von den Kunden auf ihrer Suche im Internet gefunden zu werden.

Findet ein User bei seiner Suche die Inhalte und helfen diese ihm weiter, entsteht eine ganz andere Beziehung zwischen Unternehmen und Interessent, als mit jeder Werbekampagne.

Möchtest du mit professionellem Bloggen deine Zielgruppe erreichen? Dann lies dazu meinen Artikel über ein geeignetes Setup.

Content Promotion: Der Zielgruppe die Inhalte präsentieren

Da du auf organische Suchtreffer teils Monate warten kannst, gibt es bei der Verbreitung Möglichkeiten nachzuhelfen. Als Content Promotion wird die gezielte Veröffentlichung und Bewerbung deiner Inhalte bezeichnet.

Dabei kommt es darauf an, dass deine Blog-Beiträge und Youtube-Videos genau in den Kanälen gepostet werden, in denen sich auch deine Zielgruppe aufhält.

Für ein Unternehmen im B2B-Bereich sollten Beiträge über Business Transformation zum Beispiel unbedingt in LinkedIn und Xing geteilt werden.

Bei der Content Promotion kann auch mit einem Budget weitergeholfen werden. Content Ads sind an dieser Stelle ein gutes Mittel, um eine relevante Customer Audience aufzubauen.

Fazit: Auch wenn Content nicht direkt Geld einbringt, es ist die Grundlage!

Mit einem soliden Konzept ins Marketing zu starten kann bei der Vielzahl an Wettbewerbern Gold wert sein. Ich sehe Inbound Marketing für jede Unternehmensgröße als einen sinnvollen und vor allem nachhaltigen Ansatz.

Die Anfangsinvestition ist zwar höher, dafür positioniert man sich mittel- bis langfristig als Experte in seiner Branche. 

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Neukunden vs Community: Was ist dein Blog Ziel? https://www.jansiebert.org/neukunden-vs-community/ https://www.jansiebert.org/neukunden-vs-community/#comments Thu, 14 Dec 2017 15:39:43 +0000 Marketing https://www.jansiebert.org/neukunden-vs-community/ Weiterlesen

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In diesem Beitrag möchte ich mich der Regelmäßigkeit des Bloggens beschäftigen.

Muss ich für einen Blog jede Woche oder jeden Monat neue Beiträge schreiben?

Meine Antwort ist: 

Es kommt darauf an.

Neukunden Akquise durch Blog-Inhalte

Es kommt auf das Ziel an, welches du mit deinem Blog verfolgst.

Erste Möglichkeit ist Neukunden zu gewinnen. Mit geschicktem Inbound Marketing und relevantem Content positionierst du dich und deinen Blog so, dass Menschen ihn finden.

Und zwar nicht irgendwer findet den Blog, qualifizierte Leser, die sich mit dem Thema und dem Problem, auf welches du im Blog eingehst beschäftigen.

Damit deine Blog-Seiten auf Goolge oder in anderen Suchmaschinen gefunden werden, musst du diese natürlich sehr gut nach den SEO-Rankingfaktoren optimieren.

Hier findest du eine komplette Auflistung, auf was du alles achten solltest.

Kurz gesagt, es kommt auf folgendes an:

  • Umfangreiche Keyword Recherche
  • Relevanten Content erschaffen
  • Keyword in Überschrift, Zwischenüberschrift, Text, Bild-Alt-Tag, etc. verwenden
  • Synonyme verwenden

Ziel eines solchen Artikel ist es dann, den Leser für deine Angebote zu begeistern. 

Das kann sofort mit einem Call to Action am Ende des Beitrags erfolgen oder über einen Content Funnel, in den du den Leser zunächst hinein leitest.

Es reicht, wenn du bei dieser Content Strategie einmalig einige Blog-Beiträge zu relevanten Keywords veröffentlichst und diese mit vorsichtigem Link-Building in Google nach oben bringst.

Community aufbauen mit einem Blog

Zweites Ziel kann der Aufbau einer Community sein. Dabei konzentrierst du dich auf regelmäßigen Kontakt. 

Du möchtest zu deinem Leser eine Beziehung aufbauen und versuchst in kontinuierlichen Abständen mit neuem Content aufzuschlagen.

Diese Strategie ist nachhaltiger.

Der Vorteil ist, dass sich eine aktive Community bildet. Diese wartet quasi auf weitere Angebote von dir wartet. Newsletter schreiben ist eine wichtige Methode hierbei.

Blog-Beiträge kannst du sehr persönlich schreiben und musst nicht zu steif auf SEO-Faktoren achten. Der Haupt-Traffic kommt schließlich aus deiner Community und deinem Newsletter.

Der technische Unterschied der beiden Strategien

Die erste der beiden Strategien lässt sich technisch gesehen besser automatisieren. Der Content wird einmalig erstellt, wird zum ranken gebracht und sammelt neue Interessenten ein.

Die Automatisierung beinhaltet zum Beispiel mehrere E-Mails, die daraufhin den Kunden vorqualifizieren und sein interesse an deinen Leistungen oder deinem Produkt steigern.

Anders beim Community-Aufbau. Hier müssen regelmäßig neue Inhalte geliefert werden.

Fazit: Du musst entscheiden, wie du mit dem Traffic auf deiner Seite umgehen möchtest

Schlussendlich bleibt die Entscheidung dir überlassen, wie du mit deinen zukünftigen Kunden in Kontakt treten möchtest. Regelmäßigkeit beim Bloggen ist je nach Strategie geeignet, aber kein absolutes Muss.

Die Strategien lassen sich teils kombinieren.

Ein automatisierter Content Funnel kann von einzelnen Beiträgen aus gestartet werden und Kontakte qualifizieren. Andererseits lässt sich in (un-)regelmäßigen Abständen der Blog auch erweitern.

Auch gesammelte Kontakte im Content Funnel lassen sich mit E-Mail Marketing nach dem Funnel reaktivieren. Beispielsweise lässt sich auf diese Weise ein geplantes Event oder ein Workshop promoten.

Nimm dir dafür aber mehrere E-Mails Zeit, um den Kontakt zum Leser nochmals aufzufrischen und fang nicht plump mit deinem Angebot an.

Bei Fragen zu beiden Strategien melde dich gern per E-Mail.

Lieben Gruß,

Jan

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Marketing Kanal: So findest du den perfekten Kanal für dich https://www.jansiebert.org/marketing-kanal/ https://www.jansiebert.org/marketing-kanal/#comments Wed, 18 Oct 2017 18:47:00 +0000 https://www.jansiebert.org/marketing-kanal/ Weiterlesen

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Wenn wir über den perfekten Marketing Kanal für dich sprechen, kommt es darauf an, Content zu haben, mit welchem du dich positionieren kannst.

In diesem Beitrag gehen wir kurz auf High Valued Content ein und was diesen ausmacht. Anschließend geht es um die Auswahl, das Testen und die angesagten Marketing Kanäle!

High Valued Content produzieren

Beim Content Marketing ist das oberste Ziel Mehrwert zu schaffen. Die Inhalte sollen dem interessierten User nützliche Informationen, Erfahrungen und Anleitungen geben.

Verkauft wird durch High Valued Content nur indirekt bzw. langfristig.

Ein interessierter Besucher wird also mit Content auf dein Produkt bzw. deine Dienstleistung vorzubereiten.

Marketing Kanal auswählen, darauf ist zu achten

Der Content bildet die Grundlage, um das Marketing anzutreiben.

Allgemein gibt es diese Kanäle:

  • Organische Suche: Google, Youtube, Bing, etc.
  • Soziale Netzwerke: Facebook, Instagram, LinkedIn, etc.

Marketing-Maßnahmen lassen sich dabei als Inbound Marketing oder Outbound Aktionen unterscheiden.

Der Unterschied ist, dass beim Inbound der User von alleine auf die Inhalte aufmerksam wird. Es besteht daher eine ganz andere Intention beim Website-Visitor.

Folgende beiden Punkte sind bei der Auswahl des Marketing Kanals wichtig.

Aktivität der Zielgruppe

Jeder Content sollte als Ziel für deine Zielgruppe ausgerichtet werden. Dementsprechend ist es interessant, wo deine Zielgruppe aktiv ist.

Es bietet sich daher an, seinen Content direkt auf diesen Kanälen zu verbreiten.

Hast du also ein B2C-Produkt (Business to Customer) ist möglicherweise Facebook als starker Kanal für den Endverbraucher sinnvoll. 

Andernfalls lohnt sich bei einem Thema für Geschäftskunden eher das Social Network LinkedIn oder Werbung auf themen-relevanten Magazinen.

Eigene Stärken

Der zweite wichtige Punkt, der bei der Auswahl des Marketing Kanals eine Rolle spielt sind die persönlichen Stärken.

Welchen Content möchtest du und kannst du am besten produzieren?

Anhand dieser Frage richtet sich auch die Wahl des Marketing Kanals, denn die Kanäle unterscheiden sich in Visualität und Format.

Grundsätzlich wird zwischen Video, Text und Audio Content unterschieden.

Schreibst du gerne Texte? Stehst du gern vor der Kamera? Magst du deine ruhige Stimme?

Nutze deine persönlichen Eigenschaften und kreiere damit einzigartigen Content. 

Funktioniert dieser Marketing Kanal für mich?

Nachdem dein Content steht und du diesen verbreiten möchtest, gilt es die Kanäle für dich und deinen Content-Typ auszuprobieren.

Video Content funktioniert zum Beispiel über Youtube, kann aber auch über Facebook oder deinen Blog gefördert werden.

Für einen Marketing Kanal Test gilt es die Statistiken auszuwerten.

Zu beachten sind bei einem neuen Kanal folgende Facts:

  • Aufrufzahlen
  • Verweildauer
  • Content-Conversion

Vor allem der letzte Wert ist der entscheidende Faktor, mit Content ein interessiertes Publikum und somit regelmäßige Follower aufzubauen.

Trend: Angesagte Marketing Kanäle für Unternehmen

Neben den klassische Marketing Kanälen wie zum Beispiel Google, Facebook und Youtube gibt es weitere Kanäle und spezielle Funktionen.

Probier mit dem Arbeitsblatt gerne einmal aus, ob sich diese Kanäle auch für dich und dein Unternehmen eignen.

Instagram Stories

Vor allem für das B2C-Geschäft und als visuelles Mittel eignet sich Instagram gut. Die Instagram Story Funktion gibt dabei die Möglichkeit, den Zuschauer ganz nah und authentisch in den Alltag in seinem Unternehmen mitzunehmen.

Instagram Story ist ein Unterhaltungsmedium, welches aber auch für Produktpräsentationen genutzt werden kann.

Besonders interessant wird Instagram, wenn man es mit den richtigen Influencern einsetzt und somit große und relevante Reichweite erhält.

Live-Inhalte: Facebook Live / YouTube Live

Live Inhalte sind stark im kommen. In Echtzeit bist du dabei mit deinen interessierten Kunden bzw. Followern verbunden und kannst über Inhalte und deine Produkte sprechen.

Live-Inhalte werden von Facebook bspw. besonders gepusht und können nachträglich auch als Video-Aufzeichnung angesehen werden.

Die Entscheidung Facebook, Youtube oder Instagram Live ist davon abhängig, wo sich deine Zielgruppe aufhält.

Content-Portale: Medium / LinkedIn

Content-Portale wie Medium und LinkedIn unterstützen den Wissensaustausch. Hochwertige Inhalte von Experten werden geteilt und erhalten dadurch eine größere Reichweite.

Anders als bei einer eigenen Website liegen die Inhalte direkt bei Medium bzw. LinkedIn und sind an das vorgegebene minimalistische Design angepasst.

Das erspart dir Formatierungs-Aufwand.

Facebook Messenger und WhatsApp Service

Messenger Service, wie der Facebook Messenger oder WhatsApp werden genutzt, um näher am Kunden zu sein.

Nachrichten lassen sich automatisiert in Sequenzen oder mit einem Chatbot planen und versenden.

Das bietet dir die Möglichkeit viele Interessenten gleichzeitig auf einer digitalen aber trotzdem persönlichen Ebene zu kontaktieren.

Webinare

Ein weiteres Mittel, um große Gruppen mit einem Event anzusprechen sind Webinare. Grundsätzlich geht es hierbei um ein angekündigtes Thema, über welches knapp 60 Minuten ein Vortrag bzw. ein Workshop gehalten wird.

Die Größe der Gruppen variiert, mit der richtigen Software kann eine Verbindung zu hunderten Teilnehmern hergestellt werden.

Wer auf Lead-Generierung setzen möchte, kommt an Webinaren über kurz oder lang nicht vorbei. 

Fazit: Probieren geht über studieren

Welcher Marketing-Kanal tatsächlich für sein Unternehmen funktioniert, sieht man erst nachdem es getestet wurde.

Die Vorgehensweise ist demnach:

  • Zielgruppe definieren
  • Kampagnen mit geringem Budget testen
  • Kampagne nach Kampagnen-Ziel auswerten
  • Budget erhöhen / Neuen Kanal testen

Von Zeit zu Zeit kann auch ein Kanal mit unterschiedlichen Kampagnen-Elementen und Inhalten besser funktionieren.

Es bleibt zu sagen, dass das Finden des perfekten Marketing Kanals einige Zeit dauern kann.

Geduld ist bei diesen Maßnahmen gefragt!

Wie gehst du beim Testen von Marketing Kanälen vor?

Hast du weitere Tipps?

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Professionell Bloggen: Das richtige Setup ist entscheidend https://www.jansiebert.org/professionell-bloggen/ https://www.jansiebert.org/professionell-bloggen/#comments Wed, 20 Sep 2017 19:35:00 +0000 https://www.jansiebert.org/professionell-bloggen/ Weiterlesen

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Grundsätzlich ist professionell bloggen mehr, als Texte zu schreiben und auf einer Website zu veröffentlichen. In diesem Artikel geht es um das Mindset und das technische Setup.

Folgende Punkte sind eine kurze Zusammenfassung:

  • Wähle eine Nische bzw. ein Thema und optimiere aus SEO-Sicht
  • Entscheide dich für die richtigen Kanäle, wo deine Zielgruppe aktiv ist
  • Blogge regelmäßig
  • Sammle Kontakte für ein breites Publikum

Wenn du als Blogger starten möchtest oder als Unternehmen deine Reichweite mit einem Blog vergrößern willst, gilt es zunächst das Setup richtig zu definieren.

Was soll durch das professionelle Bloggen passieren?

Ein Blog als Kommunikationsmittel

Als Blogger kannst du deine Meinung und deine Erfahrungen über das Internet verbreiten. Du schaffst damit Sichtbarkeit und Reichweite. Leser werden über diese Arbeit auf dich und dein Unternehmen aufmerksam.

Ein Blog ist demnach das ideale Werkzeug für erfolgreiches Inbound Marketing.

Das Ziel mit Bloggen ist also eine Reichweite aufzubauen und auch ohne großes Marketing-Geschrei mit tollen Inhalten aufzufallen.

Langfristig führt das zu guten Kundenbeziehungen und Kooperationen mit anderen Bloggern und Unternehmen. 

Professioneller Blog-Aufbau mit Chimpify

Um tatsächliche Ziele mit einem Blog zu verfolgen, gehört auch ein systematischer und optimierter Aufbau dazu.

Die größte und bekannteste Blogging-Plattform ist Wordpress.

Mit zum Teil etwas technischem Know How kann jeder eine eigene Website aufbauen und mit regelmäßigen Inhalten aufbauen.

Warum ich aber auf ein anderes System setze, habe ich in einem eigenen Beitrag ausführlich geschildert.

Zusammengefasst sind das hier die Gründe:

  • Eine Plattform mit der Übersicht über alle wichtigen Zahlen und KPIs
  • Zahlreiche Features integriert, vom Hosting bis zur automatisierten E-Mail Sequenz
  • Usability und optimiertes Website-Layout

Das komplette technische Setup umfasst neben der reinen Website auch Tools, wie zum Beispiel ein E-Mail Newsletter Programm, ein SEO Tool zur Optimierung der Beiträge und ein Social Media Tool zur Verbreitung der Inhalte. 

Nachhaltiges Marketing für die Blog-Strategie

Der Grundstein beim Bloggen ist der Content. In regelmäßigen Abständen werden Blog-Beiträge geschrieben und veröffentlicht. Darüber werden neue Website-Besucher auf dich aufmerksam.

Kurz erwähnt, der Content bildet auch den Beginn des Content Funnels, über welchen ich bereits berichtet habe.

SEO als langfristige Traffic-Quelle

Die Inhalte sind stets mit einem Ziel zu erstellen. Eine ausführliche SEO-Recherche nach einem geeigneten Keyword sind demnach der Start.

Langfristig wird das sehr kostengünstigen Traffic bringen, der zudem durch die organische Suche hoch qualifiziert ist.

Content Ads als kurzfristiger Push

Wer beim Bloggen schnell große Reichweite aufbauen möchte, kann sogenannte Content Ads nutzen.

Der Vorteil von Content Ads sind, dass der User nicht klassisch mit einer Werbeanzeige angesprochen wird, sondern mit relevanten Inhalten.

Die Such-Intention ist bei solchen Anzeigen zwar nicht gegeben, mit dem richtigen Targeting trifft man allerdings Personen, die sich mit dem Thema beschäftigen und daher qualifiziert sind.

In erster Linie geht es bei einer Content Ad auch nicht um einen Verkauf.

Es geht darum, Sichtbarkeit aufzubauen und Kontaktdaten von interessierten Personen zu erhalten. Diese lassen sich zu einem Publikum bzw. einer regelmäßigen Leserschaft aufbauen.

Professionell bloggen kann demnach mit einem Budget ordentlich gepusht werden. 

Themen-Recherche als Blogger

Bei diesem Schritt geht es darum, die Pain Points seiner Leser ausfindig zu machen und für relevante Keywords Content zu erstellen.

Hierfür ist ein SEO-Tool sinnvoll, mit welchem man die Suchanfragen pro Monate messen kann. Als ein externes Tool ist hierfür der KWfinder zu empfehlen.

Alternativ kann der kostenlose KW Planer von Google oder das interne Tool von Chimpify genutzt werden.

Bloggen hat demnach auch viel mit SEO-Arbeit und dem Optimieren von Artikeln zu tun.

Long-Tail Keywords einbeziehen

Um ein wenig tiefer in die Thematik einzusteigen, schauen wir uns das Recherchieren von Long-Tail Keywords einmal an.

Das bedeutet, es macht für manche Suchbegriffe mehr Sinn, wenn man nicht auf das generische Keyword “Urlaub Spanien” optimiert, sondern einen längeren Begriff, wie beispielsweise “All inclusiv Urlaub Spanien”.

Ein detaillierteres Stichwort hat zwar weniger Suchvolumen, ist allerdings von der Konkurrenz-Situation oftmals nicht so besetzt. 

Ziel: Professionell Bloggen bedeutet..

Wenn man diesen Satz vervollständigen möchte, dann gibt es viele Möglichkeiten. Zwei sehe ich als besonders erachtenswert.

  1. seine Expertise in einem Themen-Gebiet zu zeigen
  2. Kontakt zu interessierten Lesern aufzubauen

Der zweite Punkt bildet dabei die 3. Phase im Content Funnel und zählt somit beim Content Marketing als Conversion.

Wer eine Liste von themen-relevanten Kontakten aufbaut, kann diese sehr effektiv nutzen, beispielsweise zur Neukundengewinnung oder für Umfragen und Statistiken.

Fazit: Meine Empfehlung zum Start mit einem professionellen Blog

Um professionell zu bloggen bedarf es einiges an Marketing Know How und ein geeignetes Setup.

Ein generelles drauflosschreiben und hoffen, dass Besucher den Blog finden und lesen ist nicht sehr sinnvoll.

Falls du also starten möchtest und mit Content dein Business bzw. dein Unternehmen voranbringen möchtest, mach dir zunächst eine grobe Vorstellung.

Ausgehend von diesem Plan kannst du ernsthafte Steps ableiten, welche zu einem erfolgreichen Blog und einer tollen Content Strategie führen.

Bist du bereits Blogger oder möchtest du professioneller Blogger werden? Schreib mir deine Erfahrungen oder Fragen gerne in die Kommentare. 

Ich helfe dir von Blogger zu Blogger.

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Content Funnel: Wann es Sinn macht einen Lead zum Kunden zu machen https://www.jansiebert.org/content-funnel/ https://www.jansiebert.org/content-funnel/#comments Fri, 15 Sep 2017 09:02:00 +0000 Marketing https://www.jansiebert.org/content-funnel/ Weiterlesen

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In diesem Beitrag geht es um dein Mindset. Es geht darum, zu verstehen, wann ein Kunde in welchem Status auf der Website ist. Außerdem geht es um den richtigen Moment, wann ein Website-Besucher bzw. ein Lead zu einem Käufer gemacht werden sollte.

Anhand einzelner Beispiele lassen sich die Phasen verständlich darstellen.

Grundsätzlich lässt sich sagen:

Ein Kunde muss dich erstmal kennen, bevor er anfängt dich zu mögen, dich anschließend wirklich feiert und schlussendlich etwas kauft und dich weiterempfiehlt.

Wie bekommt man nun Kunden für die jeweilige Stufe?

Das 5 Phasen-Modell Definition

Es ist quasi ein Lebenszyklus, von einem ganz unbekannten Nutzer im Internet bis zu einem Fan, der dich seinen Freunden und Bekannten weiterempfiehlt.

Diese Stufe kann man mit einem sogenannten Content Funnel erreichen. Ein Kunde wird mit Content qualifiziert, bis dieser bereit ist etwas zu kaufen.

Die 5 Phasen in welchen sich ein Internet-Nutzer dabei befinden kann sind:

  1. Unbekannt
  2. Besucher
  3. Lead
  4. Kunde
  5. Fan

Fans sind also das Ziel und nicht nur der schnelle Kunde!

Inbound Marketing Methode Erkla  rung


Inbound Marketing setzt an dieser Stelle an und ermöglicht das Verfolgen dieses Ziels.

Traffic kann mit bestimmten Marketing Maßnahmen an mehreren Stellen im Content Funnel angezogen werden. Je nach Status ist der nachhaltige Mehrwert eines Kunden jedoch höher oder niedriger. 

3 Schritte: Content Funnel erstellen

Um einen Content Funnel zu planen und umzusetzen gilt es zunächst zu überlegen, welche Inhalte sinnvoll für die Zielgruppe sind. 

Schritt 1: Recherche und Einschätzung der relevanten Themen

Anschließend sind die Inhalte als unterschiedliche Content Arten zu erstellen. Das können Blog-Beiträge, Videos, Podcast Aufnahmen aber auch Infografiken oder Power Point Slides sein. Dieser Schritt wird den meisten Aufwand enthalten. Wichtig ist, dass man daher seine Ressourcen nur auf relevante Inhalte konzentriert. 

In meinem Blogartikel über Content Arten lernst du, welche es gibt und in welcher Phase du sie am besten einsetzt.

Es geht also nur um die Artikel und Inhalte, die zuvor bei der Recherche als sehr gut und wichtig bestimmt wurden. 

Hilfreich ist für diesen Schritt oftmals auch ein Redaktionsplan, um die Themen übersichtlich und visuell vor sich zu haben. 

Schritt 2: Exklusiven und hochwertigen Content erstellen 

Nachdem der Content für den Funnel erstellt ist, geht es mit dem Veröffentlichen weiter. Gemäß dem Redaktionsplan werden einzelne Beiträge in regelmäßigen Abständen im Blog, auf dem Youtube Channel oder sonst im richtigen Kanal veröffentlicht. 

Regelmäßigkeit und Aktivität ist dadurch sowohl für die Suchmaschinen als auch für den Nutzer sehr wichtig. 

Schritt 3: Regelmäßig den erstellten Content veröffentlichen 

Die Schritte 2 und 3 können sich nach einer Anfangsphase auch überschneiden. So werden Inhalte erstellt und direkt veröffentlicht. 

Kurzfristig die Sales steigern

Sollte das Ziel ein schneller Umsatzanstieg und dadurch mehr Gewinn sein, sind andere Marketing Maßnahmen sicherlich zielführender.

Setzt man sein Marketing-Budget clever in bestimmten Kanälen ein und hat hintenraus ein gutes Produkt und einen tollen Service, kann kurzfristiges Marketing funktionieren.

Ein Beispiel hierfür ist:

Ein Skateboard Shop möchte für den August möglichst viele Skateboards verkaufen. Für solch einen Fall könnte eine Facebook Kampagne mit dem richtigen Targeting der Skateboard Community genau das richtige sein.

Es gilt für diesen Fall mehrere Werbeanzeigen auszuprobieren und dann mit einem hohen Budget den Traffic auf die generierte Sales Page lenken.

Kunden werden demnach aggressiv mit einer Werbeanzeige angesprochen und nur für den Kauf auf die Website geholt. 

Nachhaltig die Sales steigern

Ein anderes Mindset und damit ein anderes Ziel ermöglicht der mittel- bis langfristige Aufbau von hochwertigem Traffic über Content Marketing.

Interessierte Nutzer werden hierfür angesprochen, bevor sie überhaupt einen Kauf abschließen wollen.

Mit exklusivem und interessantem Content wird die Aufmerksamkeit gewonnen.

Mit einer Reihe von Beiträgen und Infos wird eine Vertrauensbasis zum Lead aufgebaut, bis dieser bereit ist, einen Kauf abzuschließen.

Das kann bei dem einen oder anderen zu unterschiedlichen Punkten so weit sein.

Ein Nutzer wird demnach durch den kompletten Funnel geführt und ist hinten angekommen weitaus höher qualifiziert, als ein schnell eingekaufter Kunde. 

Content Marketing steigert Conversion


Exponentieller Anstieg der Sales durch gewonnene Fans

Abschließend lässt sich sagen: Kunden, die mit einem Unternehmen über den langsamen Weg in Kontakt gekommen sind, haben einen höheren Customer Lifetime Value. Die Qualität zeigt sich auch in den erhobenen Zahlen von Demand Metric:

  • Content Marketing erzeugt 3 mal so viele Leads, wie normales Marketing
  • 82 % der Leser haben eine weitaus positivere Meinung über ein Unternehmen, nachdem sie sich mit Inhalten befasst haben
  • 70 % fühlen sich mit einem Unternehmen enger verbunden
  • 60 % gefällt es Content von Unternehmen zu konsumieren

Nutzer, die heute als Leads gewonnen werden, können per E-Mail über einen bestimmten Zeitraum zu einem Kunden qualifiziert werden.

Dabei wird die Expertise und Professionalität ausgiebig und überzeugend, aber nicht aufdringlich übermittelt.

Ein Content Funnel ist demnach eine Investition! 

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Marketing System: Warum ich keine normale Website nutze? https://www.jansiebert.org/marketing-system/ https://www.jansiebert.org/marketing-system/#comments Mon, 04 Sep 2017 14:57:00 +0000 Tools Marketing https://www.jansiebert.org/marketing-system/ Weiterlesen

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Eine Website zu haben ist schön und gut. Besser ist es, wenn man mit der Website auch ein bestimmtes Ziel verfolgt.

Bei meiner Website bin ich von Wordpress zu Chimpify umgezogen, weil ich auf ein Marketing-System setzen wollte.

In diesem Beitrag gehe ich auf meine Ansprüche an die Website und den nutzen eines Marketing Systems für mich und mein Unternehmen ein.

Möchtest du auch die Vorteile nutzen? Ich habe mich darauf spezialisiert, dir bei deiner Chimpify Website und deiner Inbound Marketing Strategie zu unterstützen. Schau mal hier.

Wodurch bin ich auf mein Problem aufmerksam geworden?

Wie die meisten, bin ich mit meiner Website auf Wordpress gestartet. Das bekannteste System für Websites bietet gute Möglichkeiten zum Bloggen und zahlreiche Plugins, um die Website individuell und funktionell zu gestalten.

Wordpress-Editor nimmt zu viel Zeit in Anspruch

Mit der Handhabung vom Editor und der vielzahl an unterschiedlichen Plugins war ich jedoch nicht zufrieden.

Als Blogger erstellt man regelmäßig Content. Diesen im Backend der Website anzulegen, nimmt einiges an Zeit in Anspruch.

Je nach Editor dauert die Formatierung und Gestaltung der Beiträge allerdings zu lange. 

Integration einzelner Plugins auf Dauer teuer und unübersichtlich

Als zweites Problem war ich mit der Integration und der Zusammenarbeit der einzelnen Plugins nicht zufrieden.

Um das Marketing System in Wordpress nachzubauen benötigt man ein Landingpage Tool, E-Mail Programm, ein Optin-Plugin und beispielsweise ein SEO Tool.

Wenn man auf kostenpflichtige Alternativen zurückgreifen möchte, dann ist man vom Preis bereits über Chimpify, welches alle Funktionen in einer Lösung vereint.

Meine ausschlaggebenden Argumente für ein Marketing System 

Um die Probleme zu beheben, ist der Einsatz von Chimpify genau richtig. Bevor ich auf das System für meine Website und für meinen Blog über Digitalisierung umgestiegen bin, hatte ich die Möglichkeit, Chimpify über einen längeren Zeitraum bereits bei LetsSeeWhatWorks.com zu testen.

Dabei sind mir folgende Punkte besonders positiv aufgefallen.

1. Übersichtliches Conversion Tracking

Beim Einrichten von Chimpify wird ein Conversion Ziel festgelegt. Nach diesem Ziel richtet sich die Analyse und die übersichtliche Auswertung.

Ich habe also auf einen Blick, welche Optin-Möglichkeiten wie viele Sign Ups erzeugt haben.

Das war in Wordpress immer an unterschiedlichen Stellen herauszusuchen.

2. Optimiertes Design für conversion-starke Website

In Chimpify gibt es Vorlagen für einzelne Seiten. Das macht es sehr praktisch, da man mit diesen auf eine Conversion optimierte Website setzen kann.

Auf diese sind die Optin-Boxen, um die E-Mail Adresse vom Website-Besucher zu bekommen optimiert und an den richtigen Stellen platziert.

Bei einer Wordpress-Website sollte man hierfür auf ein externes Tool, wie zum Beispiel Leadpages oder Clickfunnels setzen.

3. E-Mail-Newsletter und Automatisierung

Inbound Marketing lässt sich mit einem Marketing System ideal verfolgen.

Das Ziel ist es, die E-Mail Adresse zu bekommen, um im weiteren Kontakt mit einem Website-Besucher zu bleiben. Das ist beim 5 Phasen-Modell dann der Sprung auf die 3 Stufe.

Chimpify bietet dazu das Sammeln von E-Mail Adressen, wie es klassisch ein E-Mail Newsletter Programm, wie Mailchimp oder CleverReach macht, an.

Dazu ist Chimpify genau wie ActiveCampaign oder Klicktipp tag-basiert. Damit können einzelne Anmelde-Optionen leichter voneinander getrennt werden.

Du bist also flexibler beim Tracken von E-Mail Anmeldungen und kannst deine Inhalte besser auswerten.

Auf Basis dieser Tags lassen sich dann automatisierte E-Mail Sequenzen starten und versenden. 

Marketing System vs Wordpress Blog

Bei beiden Systeme setzt man darauf, mit Inbound Marketing und regelmäßigen Inhalten seiner Zielgruppe nahe zu kommen.

Eine Wordpress Website lässt sich ebenfalls zu einem Marketing System umbauen und mit den entsprechenden Plugins erweitern.

Wichtig ist hierbei, dass man Plugins auswählt, die auch miteinander interagieren können.

Nützliche Plugins sind zum Beispiel:

  • MailChimp
  • Leadpages
  • Bloom
  • Clickfunnels
  • AppSumo
  • uvm.

Problem bei der Sache: Sollte es einmal ein Update geben, kann es vorkommen, dass einzelne Plugins nicht mehr korrekt miteinander funktionieren.

In einem Marketing System dagegen sind alle Features in einer Lösung integriert. 

Fazit: Mit einer professionellen Basis starten

Ein Marketing System ist demnach zu empfehlen, wenn du professionell Bloggen möchtest bzw. deine Zielgruppe mit regelmäßigen Inhalten erreichen willst.

Für diesen Anwendungsfall bietet zum Beispiel Chimpify die perfekte Unterstützung im alltäglichen Geschäft.

Bei Fragen zum System und ob das Tool für dich das Richtige ist, schreib mir gern im Chat oder per E-Mail. 

Noch ein Hinweis, solltest du nun dein Marketing System aufbauen wollen, dann informiere dich auch über die Content Arten und wie du diese richtig einsetzt.

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Was ist die Inbound Marketing Methode? https://www.jansiebert.org/inbound-marketing/ https://www.jansiebert.org/inbound-marketing/#comments Mon, 28 Aug 2017 22:38:00 +0000 Glossar Strategie https://www.jansiebert.org/inbound-marketing/ Weiterlesen

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Das ist der allererste Beitrag zum Thema Inbound Marketing.

Viele Wissen gar nicht, was damit eigentlich gemeint ist.


Darum stelle ich hier einmal die Rahmenbedingungen für Inbound Marketing zusammen und beschreibe, wie du mit dem Thema auch für dein Unternehmen starten kannst.

Lass uns mit einer Definition anfangen!

Definition: Inbound Marketing

Wikipedia beschreibt die Marketing Methode so: 

ist eine Marketing-Methode, die darauf basiert, von Kunden gefunden zu werden. Es steht im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Nachrichten an Kunden gesendet werden,[1] wie es per Postwurfsendung, Radiowerbung, Fernsehwerbung, Flyer, Spam, Telefonmarketing und klassischer Werbung üblich ist.

Es handelt sich also um einen Überbegriff, der verschiedene Marketing-Maßnahmen umfasst.

Dazu zählen unter anderem:

  • Content Marketing
  • Social Media Marketing
  • E-Mail Marketing
  • Marketing Automation
  • Lead Nutrition
  • etc.

Mit diesen Instrumenten werden eigene Inhalte so platziert, dass man als Experte von seiner Zielgruppe und seinen Kunden gefunden wird.

Wichtig!

Beim Inbound Marketing wird der Kunde nicht, wie von gewöhnlicher Werbung, bei seinem Suchverhalten gestört, sondern interessiert sich aktiv für die Themen und sucht danach.

Die Vorgehensweise beim Inbound Marketing

Ein Internet-User wird also mit hochwertigen Inhalten von der Expertise des Texters oder des Unternehmens überzeugt. Dabei sieht der Prozess bzw. die Vorgehensweise des Kontakts so aus. 

Inbound Marketing Methode Erkla  rung


Insgesamt gibt es 5 Phasen für einen Nutzer.

  • Unbekannter
  • Besucher
  • Lead
  • Kunde
  • Fan

Status: Unbekannter

Zunächst ist er ein Unbekannter. Die Website und das Unternehmen sind ihm fremd. Von ganz alleine würde er nicht auf die Website und das Angebot aufmerksam werden.

Deshalb gibt es den Content. Mit diesem macht man als Unternehmen zielgerichtet auf sich aufmerksam. Es wird die Sichtbarkeit erhöht und ein Mehrwert geboten.

Vom Unbekannten zum Besucher

Der Unbekannte wird zum Besucher und konsumiert aufmerksam die Inhalte.

Sofern diese dem Besucher weiterhelfen und wirklich gut sind, lässt er nach Aufforderung zum Beispiel seine E-Mail Adresse da. Um diese zu bekommen hilft zum Beispiel ein Lead-Magnet.

Damit die Texte und Inhalte hochwertig sind und für Aufmerksamkeit sorgen, empfiehlt es sich eine SEO-Keyword-Recherche von Beginn an zu machen.

Mit Kontaktdaten zum Lead

Auf diese Weise wird ein Besucher also zu einem Lead.

WICHTIG! Wenn der Besucher seine E-Mail Adresse nicht da lässt, gibt es keine weitere Möglichkeit mit diesem in Kontakt zu bleiben. Es gilt also verschiedene Lead-Magneten zu testen!

Die E-Mail Liste füllt sich mit dieser Vorgehensweise also mit Interessenten zum Thema X.

Per E-Mail wird daraufhin mehr Content zum Thema X geliefert. Das baut Vertrauen auf und früher oder später gibt es das Angebot für einen Verkauf. Geschafft!

Vertraute User kaufen wahrscheinlicher

Mit diesem Inbound Marketing Funnel wird also der Status Kunde erreicht. Bei weiterer Pflege und dem Zuliefern von weiteren Inhalten können Wiederkäufe entstehen und der Kunde steigt auf zum Fan!

Fans sind wichtig!

In dieser letzten Phase ist der Kunde so begeistert von deinem Unternehmen und deinen Inhalten, dass er dich gerne weiterempfiehlt.

Mit mehr von solchen Kunden wächst dein Unternehmen schneller und schneller!

Lies dir am besten als nächstes auch durch, wie sich das Inbound Marketing vom Outbound Marketing abgrenzt und ob du mit dieser Methode gar keine Ausgaben mehr hast? 

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